Basis dafür waren Improvisationseinheiten, Bewegungstheater und Schreibaufträge, in denen sie etwa ihre „lebendigsten“ Momente und ihre Gefühle beim Tanzen rekonstruieren. Die daraus entstandenen Tänze haben sie eigenständig entwickelt.
Die Jugendlichen teilen in „Lichtblicke“ schöne Beobachtungen, Momente, in denen sich das Leben leicht und mühelos anfühlt, in denen sie ihre Körper bis in die Fingerspitzen spüren, in denen ihnen die Welt gehört, in denen das Licht auf sie scheint. Wo Licht ist, fällt aber auch irgendwo Schatten. Die Spielenden möchten nicht über Freude sprechen, ohne Frust zu thematisieren. Sie begreifen sich nicht als isolierte Individuen im luftleeren Raum – sie sind eingebettet in gesellschaftspolitische Dynamiken, viele von ihnen haben Krieg erlebt und Flucht erfahren. Sie alle kennen Momente der Machtlosigkeit, der Dunkelheit …
…und wissen, wie wichtig die Hoffnung auf die hellen Momente ist. Denn dafür lohnt es sich zu kämpfen und sich zu ermächtigen. Gemeinsam.
Spielleitung: Canip Gündoğdu, Delia Kornelsen
Mit Mamadou Diallo, Maria Hrechaniuk, Yeva Liava, Aleksandra Somka/ Marlene Wohlhüter, Ali Hussain Nazari, Aiva Prišlova, Nawid Sadiqi
Ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel undTheater NRW e.V.
Gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW
Tanztheater
Dramaclλn, Herford
Altersempfehlung 10+
Foto: Jutta Missbach
