Kulturförderung

Basteln im Kulturzelt, Kulturfest 2025
Die Kulturförderung ermöglicht ein inklusives Kulturangebot, unterstützt Kreativwirtschaft und Tourismus und stärkt den Zusammenhalt in der Stadt. Mit Leidenschaft setzen wir uns dafür ein, Kultur als wichtigen Teil der Stadtentwicklung zu fördern. Deshalb widmet sich unser Team der Möglichmacher in der Geschäftsführung mit großem Engagement unserem Geschäftsbereich Kulturförderung.

Beteiligungen und Mitgliedschaften

Wir sind aktiv in kulturellen und bildungsfördernden Organisationen wie der Nordwestdeutschen Philharmonie e. V. und der Lippischen Landestheater GmbH vertreten.

Allgemeine Kulturförderung

Wir unterstützen vielfältige kulturelle Projekte und Initiativen in der Stadt Herford durch finanzielle Fördermittel, unterschiedliche Maßnahmen und Formate.

Chorförderung

Wir unterstützen die Chorlandschaft in Herford mit einem jährlichen Förderbudget. Die Förderung muss beantragt werden und gilt jeweils für ein Jahr. Hier finden Sie Informationen zu Förderrichtlinien und Antragsstellung.

Förderung freier Kulturinitiativen

Mit großer Freude unterstützen wir Projekte freier Kulturinitiativen, sofern die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Für eine Förderung ist eine Bewerbung mit einem entsprechenden Antrag erforderlich. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Förderrichtlinien und zur Antragsstellung.

Kulturfest – Kultur für ALLE

Das Kulturfest ist ein Festivalformat zur Kulturförderung, das Künstler:innen und Kulturschaffenden eine Bühne bietet, um sich dem Herforder Publikum zu präsentieren. Der Zugang ist für alle kostenfrei und niederschwellig. Künstler:innen aller Kunstformen können sich bewerben, um an einem Tag ihre Werke der Öffentlichkeit vorzustellen. Ziel ist es, die lokale Kultur spartenübergreifend und in ihrer ganzen Vielfalt sichtbar zu machen und zu fördern. Impressionen vom letzten und Informationen zum kommenden Kulturfest finden Sie hier.

Runder Tisch der Kultur

Der Runde Tisch der Kultur ist eine offene Netzwerkveranstaltung für Kulturschaffende, Kulturinteressierte und Kulturpolitiker:innen in Herford. In regelmäßigen Treffen werden aktuelle Themen der Kulturlandschaft diskutiert, Lösungsansätze entwickelt und Kooperationen gefördert. Impulsvorträge und Präsentationen liefern spannende Einblicke, während der Austausch im Netzwerk lokale Kulturakteure näher zusammenbringt. Ziel ist es, die Vernetzung zu stärken, Synergien zu schaffen und Kultur in Herford sichtbarer zu machen. Das Format fördert die kulturelle Teilhabe und trägt aktiv zur Kulturentwicklung der Stadt bei.

Kulturdialoge - Entwicklung und Zukunft

Im Rahmen des Herforder Kulturentwicklungsplanungsprozesses starteten zunächst die „Szenenwerkstätten“ als zentrale Dialogveranstaltungen. Diese boten Raum für Austausch und Ideen zur kulturellen Stadtentwicklung. Aufbauend auf diesen Werkstätten wurde das Format der Kulturdialoge im Zuge der Diskussion um den Bau eines Kulturhauses von Bürgermeister Tim Kähler initiiert, um Themen des Kulturentwicklungsplans konkret zu machen. Die Kulturdialoge, moderiert durch die Bremer Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz, boten sowohl Fachpublikum als auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit, Anregungen und Kritik einzubringen. Ihre Ergebnisse flossen in die Planung des Kulturhauses ein, einem wichtigen Kulturbau für die Stadt.
Auch in Zukunft sollen die Kulturdialoge weiterentwickelt und als bewährtes Instrument für die kulturelle Stadtentwicklung und Standortklärungen genutzt werden, um kulturelle Teilhabe zu fördern.

Regionale Zusammenarbeit

Wir stärken die regionale Zusammenarbeit im Kulturbereich, um Synergien zu nutzen und gemeinsame Projekte zu realisieren.

Kostenlose Abgabe von Restkarten

Das Stadttheater Herford und die Nordwestdeutsche Philharmonie stellen in der Spielzeit 2024/2025 für die von ihnen veranstalteten Aufführungen bzw. Konzerte, je nach zu erwartender Auslastung, ein Restkartenkontingent zur Verfügung. Diese Restkarten werden durch den Kulturanker e.V. kostenfrei an berechtigte Personen abgegeben. Die Berechtigung erfolgt durch Vorlage entsprechender Bescheinigungen,

  • Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II,
  • Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter oder wegen Erwerbsminderung nach dem SGB XII,
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, der zuständigen Sozialleistungsbehörden, die nicht älter als 6 Monate sein dürfen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Kulturanker e. V.
Ansprechperson: Gerd Büntzly
Telefon: 05221 – 380 866
Mail: gerdbuentzly@arcor.de

Unser Ziel in der Kulturförderung ist es, die kulturelle Infrastruktur zu unterstützen, kreative Projekte zu initiieren und die kulturelle Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.
Sie möchten mehr über die Kulturentwicklungsplanung, Kulturförderung als Instrument und unsere kulturpolitische Vision „Transformation und Teilhabe“ zur Schaffung eines „Dritten Ortes“ in Form eines innovativen Kulturbaus, erfahren?

Kulturförderung als Instrument

Die Kulturförderung dient als praktisches und finanzielles Instrument, um die im Kulturentwicklungsplan festgelegten Strategien und Ziele zu verwirklichen. Während die Kulturentwicklungsplanung den langfristigen Rahmen und die strategische Ausrichtung festlegt, ermöglicht die Kulturförderung die konkrete Umsetzung dieser Vision durch die Bereitstellung von Mitteln, Ressourcen und Infrastruktur für spezifische Projekte, Institutionen und Akteure.

Kulturpolitische Vision für Herford „Transformation und Teilhabe“

Die Dynamik im gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahre setzt sich fort, auch in der Kultur. Fragen der Digitalisierung, Diversität, des Generationenwandels, der Willkommenskultur, der Änderung des Konsums- und Buchungsverhaltens, um nur einige zu nennen, haben zunehmend Auswirkungen auf die Arbeit der Kulturschaffenden, der daraus resultierenden Angebote und der Orte, an denen sie aufgeführt und angeboten werden (können). Daher muss die örtliche Kulturpolitik sich gerade in künftigen Bauprojekten mit diesen Themen beschäftigen, sie steuern und in möglichen Funktionsweisen und Angeboten anders ausrichten als bisher. Vielmehr geht es um eine vielfältige, bedürfnisorientierte Nutzungsmöglichkeit, um einen Austausch zwischen Kulturanbietern, dem Publikum und der Stadtgesellschaft. Ein Kulturbau ist ein Ort für neue Zielgruppen, ein Ort für alle, der sich generationsübergreifend als Kommunikationsort versteht und in seiner Funktion die Möglichkeit des spartenübergreifenden Arbeitens bietet.

Dazu bedarf es bei künftigen Planungen eines flexiblen Gebäudes mit moderner digitaler Technik. Ein solcher Ort ist ein neutraler Ort, und damit auch ein „Dritter Ort“, der sich für alle Menschen zunächst fernab von Konsumzwängen und programmatischen Inhalten anbietet. In dieser Weise kann er digitale Zugänge schaffen, Informationen/Wissen vermitteln und Begegnungen ermöglichen und in einem zweiten Schritt auch einen Austausch mit Kulturschaffenden und Kulturangebote anbieten. Er orientiert sich am Gemeinwohl, hat eine hohe Aufenthaltsqualität und Willkommenskultur und bietet auch niederschwellige Kulturangebote.

Herford wird so zu einer lebendigen und vielfältigen Stadt, die Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit fördert.